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Das Cafe des Pyrenées schliesst die Türen nach 35 Jahren mit Silvia als Wirtin.

 

Das Pyri wird mit neuem Gastgeber weitergeführt.

In welcher Form bleibt offen... Sicher werden ein paar bekannte Gesichter vor und hinter der Theke bleiben.

 

Lassen wir uns überraschen

 

 

 

031 311 30 63

info@pyri.ch

 

 

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Der Bund vom 21.11.2015......

«Da kommen sicher ganz viele, hundert bestimmt», sagt Silvia Chautems, die Wirtin des geschichtsträchtigen Berner Café des Pyrenées. «Es wird sicher richtig eng.» Nicht von einem gewöhnlichen Fest an einem normalen Wochenende ist die Rede, sondern von einem Abschied.

Heute Abend öffnet «Pyri-Sile» nach 35 Jahren zum letzten Mal die Tür der legendären Beiz am Kornhausplatz – und geht danach in Pension. «Ich bin schon sehr wehmütig, wenn ich an das Ende dieser Ära denke», sagt Chautems. Auch wenn sich Leute von ihr verabschiedeten, sei es nicht leicht.

Gemütlich oder steil?

Mit diesem Gefühl ist sie nicht allein. Auch Stammgäste, die das Lokal zum Teil seit Jahrzehnten besuchen, werden mit Blick auf den Abschied melancholisch. «Unter den Gästen hat es eine grosse Diskussion gegeben», verrät einer dieser Stammgäste, der Rocksänger Polo Hofer, der das Lokal erstmals vor 52 Jahren betreten hat. «Ich werde heimatlos und bin traurig, dass Sile geht», sagt Hofer, der bisher jeden Dienstagabend am Jasstisch sass. An der Fasnacht oder am Zibelemärit sei es jeweils hoch zu- und hergegangen. Traurig ist Bodo Rufer. «Hüt gränne mer aui», sagt der Stammgast, der seit etwa zwei Jahrzehnten jeden Tag im «Pyri» anzutreffen ist, manchmal sogar zweimal. An der Beiz schätze er, dass sie ein wenig «schräg» sei, zudem habe es darin immer eine gute Mischung von Leuten, «und nicht so viele Beamte». Polo Hofer gefiel die «multikulturelle Szene mit Leuten aus aller Welt».

An der «Ustrinkete» soll deshalb noch ein letztes Mal ordentlich gefeiert werden – auch wenn auf der Homepage des «Pyri» lediglich ein «gemütliches Beisammensein» angekündigt wird. Mit Pot-au-feu – einem Suppeneintopf mit Rindfleisch und knackigem Gemüse – will Chautems ihre Gäste verwöhnen. An Cüpli und Bier wird es auch nicht fehlen. Ein Livekonzert der Berner Rocker The Magic Five mit Polo Hofer, Mario Capitanio, Peter Enderli, Bruno Dietrich und Aschi Beyeler soll für die richtigen Klänge sorgen. Zudem ist ein «Special Guest» angekündigt. Ist damit etwa Polo Hofer gemeint? Polo verneint: «Ich bin ein Stammgast, der singt.»

«Pyri»-Geist soll bleiben

Das Restaurant geht an die Taberna Gastrokultur AG über. Zur Gruppe gehören auch die Restaurants Marzilibrücke, Dampfzentrale und Ringgenberg. Taberna plant im Traditionslokal «Pyri» keineswegs eine Revolution. Vier der sieben langjährigen Mitarbeiter bleiben dem Betrieb treu. «Alle Mitarbeiter hätten bleiben können, wenn sie gewollt hätten», sagt Stefan Ruprecht, Geschäftsführer der Taberna. Die drei anderen Mitarbeiter wollten nun etwas anderes machen. So mache sich der bekannte «Oski» selbstständig. Fazit: Vier Leute bleiben und vier Leute – inklusive Silvia Chautems – gehen.

Was ändert sich sonst? Die Karte soll um ein paar Getränke und Snacks reicher werden, kündigt Ruprecht an. Neu wird das Lokal auch am Samstagabend offen sein und testweise auch am Sonntag. Im Jahr 2016 soll ausserdem die Bar ersetzt werden. Die Schlüsselübergabe findet laut Ruprecht Ende November statt. Spätestens zehn Tage später soll das «Pyri» wieder aufgehen. Seit gestern ist bekannt, welches die neuen Geschäftsführer sind: David Steinmann, zuvor in Cinematte und Tramdepot tätig, und Emmanuelle Gullotti, unter anderem in der Brasserie Obstberg tätig.

Mobiliar geht, Charme bleibt

Die neuen Wirte wollten aber durchaus einiges beim Alten belassen, sagt Ruprecht, «denn das ‹Pyri› hat einen einzigartigen Charme, den es behalten soll». Sie wollten weiterhin das bunt gemischte Publikum bedienen und hätten Respekt vor der Aufgabe, so der Geschäftsführer. Das Mobiliar, das «d Sile» nicht mitnehme, übernehme Taberna. Die Frage ist höchstens, wie viel davon übrig bleibt. Am kommenden Montag- und Dienstagnachmittag gibt es laut Homepage nämlich einen «(R)ausverkauf»: «Wir verkaufen, was nicht ­­niet- und nagelfest ist.»

Haben die Stammgäste noch einen letzten Wunsch? «Dass sich Sile ab und zu noch zeigt», sagt Bodo Rufer. Und Polo National möchte, «dass alles wie bisher weitergeht». (Der Bund)

(Erstellt: 21.11.2015, 10:34 Uhr)

 

gelesen in der Berner Zeitung BZ vom 01.06.2015

Also doch......... 

 

 

Gelesen letzten Freitag in der Berner Zeitung BZ:

Einige Exemplare vom Magazin bärn ! liegen im Pyri auf....................... zum Nachlesen

Restaurant des Pyrenées

Der Bund, Artikel vom 17.01.2015

Der Bund, Artikel vom 17.01.2015Der Bund, Artikel vom 17.01.2015

 

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